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Nach einem Unfall

 

Wird ihr Fahrzeug durch Einwirkung anderer beschädigt, z.B bei einem Unfall liegt ein Haftpflichtschaden vor.
Der Schädiger bzw.seine Versicherung ist ihnen gegenüber zur Erstattung der Kosten verpflichtet.

Hierbei ist es unerheblich ob sie Ihr Fahrzeug selbst, von Freunden, in einer Werkstatt, oder aber überhaupt nicht reparieren lassen.
Zur Feststellung der Schadenhöhe empfiehlt sich die Einschaltung eines freiberuflich tätigen und unabhängigen Kfz - Sachverständig

Diese Frage muss sich jede/r Geschädigte stellen, wenn ihr/sein Fahrzeug durch einen anderen beschädigt worden ist.

Im Regelfall haben sie, wenn überhaupt, vielleicht alle 10 Jahre einen Unfall. Fragen sie sich selbst, ob sie wüssten, was dann zu tun ist. Vermutlich nicht, wenn sie nicht gerade "vom Fach" sind, da ein Unfall ein Außnahmeereignis darstellt.

Wir haben ihnen hier einige Tipps zusammengetragen, die sie unbedingt beachten sollten, damit der erlittene Schaden nicht noch in einem finanziellen Desaster endet.

Als erstes, in keinem Fall den Vorschlag der Versicherung annehmen und einen Kostenvoranschlag erstellen lassen. >>> mehr

Zum Schluss der gesamten Schadenregulierung wollen sie doch eigentlich nur, dass shr Fahrzeug wieder repariert ist und die ihnen entstandenen Kosten durch den Versicherer des Unfallgegeners ersetzt werden. Aber das kann unter Umständen ein langer Weg werden.

Was ist am Unfallort zu beachten?

Erst einmal sollten alle Beteiligten die Ruhe bewahren. Ein Unfall ist zwar etwas Unangenehmes, aber passiert ist passiert. Beschuldigen, anschreien und aggressives Verhalten nutzen niemandem und machen den Unfall nicht ungeschehen.

Zuerst muss die Unfallstelle abgesichert werden, hierbei sind Warndreieck und eine eingeschaltete Warnblinkanlage Pflicht, wenn der Unfall im öffentlichen Straßenverkehr stattgefunden hat.

Dann gilt es, sich einen Überblick zu verschaffen. Wer ist Beteiligter, wer ist Zeuge und wer ist nur Schaulustiger. In vielen Fällen ist es ratsam zur Unfallaufnahme die Polizei hinzuzuziehen, vor allem bei großen Blechschäden, Personenschäden, großer eigener Unsicherheit oder wenn der Unfallgegner aggressiv wird und/oder gleich jede Schuld von sich weist.

Unfallaufnahme ohne Polizei ?

Sollte trotzdem auf die Unfallaufnahme durch die Polizei verzichtet werden, dann fotografieren sie mit einem Fotoapparat (digital oder analog) oder ihrem Handy die Unfallstelle und die Unfallendstellung der Fahrzeuge.

Keine Scheu, schlechte Bilder gibt es nicht, denn jedes Bild, das etwas vom Endstand oder der Beschädigung der Fahrzeuge zeigt, ist ein gutes Bild und im Regelfall auch verwertbar. Und nicht nur Detailaufnahmen machen, die zeigen zwar die Fahrzeugschäden aber nicht den Unfallort als solchen und auch nicht die Endstellungen der Fahrzeuge bezüglich der örtlichen Gegebenheiten! Übersichtsaufnahmen sind fast wichtiger, um gegebenenfalls später den Unfallhergang rekonstruieren zu können.

Sollte der Unfallgegner sein Fahrzeug bereits zur Seite gefahren haben, fotografieren sie trotzdem! Die paar Minuten Zeit können sich später als sehr vorteilhaft erweisen.

Tauschen sie mit ihrem Unfallgegner die Personalien aus und notieren sie sich Hersteller, Typ, Farbe und das Kennzeichen seines Fahrzeuges.Vergessen sie nicht die Adressen der Zeugen!

Unfallaufnahme mit der Polizei ?

Sollten sie die Polizei hinzugezogen haben, übernehmen die Polizisten diese Arbeit für sie.

Oftmals ist zu beobachten, dass Polizisten bei einem scheinbar klaren Unfallgeschehen darauf verzichten eine vollständige Schadenaufnahme zu machen, mit der Begründung der Verursacher müsse sonst ein Bußgeld bezahlen. Gehen sie hierauf nicht ein. Sie haben dann keinen Nachweis durch die Polizei in Form von Bildern und einer Unfallaufnahme.

Und eines ist besonders wichtig:

Auch wenn auf der Versicherungskarte des Unfallgegners oft steht, man solle gleich anrufen, die Versicherung werde sich um alles kümmern, rufen sie nicht an!
Die Sachbearbeiter sind geschult und nutzen oftmals die Unkenntnis und die Verunsicherung aus, um sie um einen Teil ihrer Ansprüche zu bringen.

Falls kurz nach dem Unfall schon etwas schief läuft, kann das später schwerwiegende Folgen haben.

Was ist mit meinem Auto, kann ich noch fahren?

Diese Frage stellt sich oftmals, wenn die Unfallaufnahme beendet ist und alle nach Hause wollen.

Generell gilt, dass es Schäden gibt, mit denen sie noch fahren können und dürfen, dann ist das Hinzuziehen eines Abschleppunternehmens nicht ohne weiteres von der Haftpflichtversicherung des Schädigers zu übernehmen.

Aber wenn der Fahrzeugschaden "wild" aussieht, beispielsweise wenn das Fahrzeug einen massiven Heckschaden erlitten hat, bei dem das Heck stark eingedrückt ist oder der Kunststoffstoßfänger schon an einem Reifen ansteht, dann lassen sie Ihr Fahrzeug abschleppen, nicht dass noch etwas auf dem Heimweg passiert.

Gleiches gilt, wenn sich Türen nicht mehr öffnen lassen, abends die Scheinwerfer nicht mehr funktionieren oder Flüssigkeiten (Öl, Kühlflüssigkeit) auslaufen. Bei einem erkennbaren Anstoß gegen die Reifen oder Räder ist ebenfalls der Abschlepper zu holen, da das Fahrzeug dann regelmäßig nicht mehr fahrbereit ist.

Was kommt nach dem Unfall?

Nach dem Unfall müssen sie Ihre Ansprüche bei der Versicherung des Unfallgegners geltend machen.

Sie müssen den Schaden an ihrem Fahrzeug feststellen lassen. Sie müssen sich um die Reparatur ihres Fahrzeuges kümmern, oder im Falle eines Totalschadens um die Ersatzbeschaffung.

Gegebenenfalls brauchen sie einen Mietwagen, weil ihr Fahrzeug nicht mehr fahrbereit ist und sie auf einen fahrbaren Untersatz angewiesen sind.

Sie müssen sich eventuell ärztlich behandeln lassen, wenn sie sich bei dem Unfall verletzt haben.

Und schließlich müssen sie noch überwachen, dass die Versicherung schnell reguliert.

Und das alles ist nur der Aufwand, der bei einer problemlosen Schadenregulierung durch den Versicherer entsteht. Sollte sich die Regulierung allerdings als problembehaftet herausstellen, kann der Aufwand schnell um das Mehrfache anwachsen.

Und die Erfahrung zeigt, dass immer mehr Unfallschäden, auch und vor allem die vermeintlich eindeutigen, Probleme bei der Regulierung aufwerfen, mit denen kein Beteiligter vorher gerechnet hat.

Wer hilft mir denn dann bei meinem Unfall?

Grundsätzlich gibt es drei Helfer:

- der von ihnen ausgewählte Sachverständige,

- der von ihnen ausgewählte Rechtsanwalt und

- die Reparaturwerkstatt ihres Vertrauens.

Die Versicherung hat generell diese Kosten zu tragen. Dazu aber später mehr. Wer Ihnen im Regelfall nicht oder nur bedingt helfen wird, sind alle Beteiligten, die Ihnen der Versicherer des Schädigers zur Seite stellen will.

Warum?

Ganz einfach, es liegt in der Natur der Sache, dass der, der einen Schaden bezahlen soll, versuchen wird, die Ersatzleistung so gering wie möglich zu halten. Das würden sie und wir nicht anders machen wollen. Manche Versicherer treiben es aber soweit, dass die Ansprüche so stark gekürzt werden, dass eine einwandfreie Reparatur des Fahrzeugs nicht mehr möglich ist, was dazu führt, dass der Geschädigte finanzielle Einbußen hinnehmen muss.

Was macht der Sachverständige für mich?

Der Sachverständige, den sie mit der Erstattung des Schadengutachtens beauftragen, wird ihnen mit seinem Gutachten die Grundlage für die Abrechnung des Fahrzeugschadens liefern.

Im Gutachten sind der Reparaturweg, die voraussichtlichen Reparaturkosten, soweit vorhanden die merkantile Wertminderung, gegebenenfalls der Wiederbeschaffungswert und der Restwert sowie alle weiteren relevanten Daten ausgewiesen.

Dieses Gutachten ist aber nicht nur der Schadenregulierung dienlich, sondern kann vor allem auch zu Beweiszwecken eingesetzt werden, wenn es später Streit mit der Versicherung über die Höhe des Schadens geht. Ein Kostenvoranschlag ihrer Werkstatt hat keinen Beweiswert!

Mit einem korrekt erstellten Gutachten sind sie bzw. ihr Anwalt in der Lage den Fahrzeugschaden vollständig zu beziffern.

Wie erkenne ich denn einen guten Sachverständigen? >>> Siehe hier

Diese Frage ist schwer zu beantworten. Allgemeine Grundsätze gibt es eigentlich nicht.

Grundsätzlich kann jedoch ausgeführt werden, dass ein Sachverständiger, der zum großen Teil von den Aufträgen von Versicherungen lebt einen Schaden, vor allem auch Wertminderung und Wiederbeschaffungswert, vermutlich eher zu Gunsten des Versicherers beurteilen wird als zu Gunsten des Geschädigten.

Sehen sie sich die Homepage des Sachverständigen an. Hat er viele Versicherer verlinkt? Falls ja, wird er mehr Umsatz aus der Versicherungswirtschaft generieren als ein Sachverständiger, der keinen Versicherer verlinkt hat.

Andere Sachverständige betreiben neben dem Sachverständigenbüro zusätzlich andere Tätigkeiten, die im Zusammenhang mit dem Verkauf oder der Reparatur von Fahrzeugen stehen.

Fragen sie den Sachverständigen einfach, ob er eine Werkstatt hat oder sonst noch einen Nebenberuf.

Denn hier ist die Objektivität oftmals in Frage zu stellen, da derj enige, der den Schaden feststellt, mit Sicherheit ein "weitergehendes Interesse" an dem Fahrzeug hat und somit den Schaden vielleicht anders beurteilt, um selbst zu einem Vorteil zu gelangen.

Wenn man also die oben genannten Sachverständigen abzieht, bleiben noch eine Menge freier Sachverständiger mit mehr oder weniger guter Qualifikation.

Dies sind aber alles nur Anhaltspunkte. Machen sie sich vor Ort ein Bild von dem Sachverständigen, den sie mit der Begutachtung ihres Fahrzeuges beauftragen wollen.

Ärger mit der Bezahlung des Sachverständigenhonorars, was nun?

Wenn sie an dem Unfall nicht Schuld sind, muss die Versicherung des Unfallgegners die Kosten des Gutachtens bezahlen. Sollten sie eine Teilschuld erhalten, dann muss die Versicherung ihnen die Sachverständigenkosten nur nach Quote bezahlen.

Aber auch in Fällen, in denen sie nur 70% oder gar 50% ihres Schadens - und damit auch der Sachverständigenkosten - ersetzt bekommen, kann sich die Beauftragung eines Sachverständigen schon lohnen.

Denn wenn sie ihren Schaden zu gering beziffern, dann ist der Verlust meistens deutlich größer als 30% oder 50% des Honorars des Sachverständigen.

Es gibt eine Versicherung, die HUK Coburg, die versucht die Bezhalung des Sachverständigenhonorars mit fadenscheinigen Gründen völlig oder zum größten Teil zu verweigern. Lassen sie sich hiervon nicht einschüchtern.

Über diese Versicherung sind in den Medien in der letzten Zeit diverse Berichte erschienen, die die Machenschaften aufzeigen. Im Übrigen hat die HUK Coburg mittlerweile hunderte Honorarprozesse verloren, somit ist die Rechtsprechung eindeutig. Vor allem wird die Rechtsprechung durch den BGH gestärkt, der eindeutig zu Gunsten der Sachverständigenhonorare geurteilt hat.

Abrechnung nach Zeitaufwand oder nach Schadenhöhe?

Wir möchten sie ganz kurz mit der gängigen (und sinnvollen) Abrechnungspraxis der meisten Sachverständigen vertraut machen: Im Regelfall wird ein Grundhonorar berechnet, das sich an der Höhe des Schadens orientiert und zusätzlich werden die Nebenkosten gewinnneutral berechnet.

Das hat mehrere Vorteile: Notwendige Gutachten für kleinere Schäden (bis etwa 3.000,- €) stehen kostenmäßig in einem vernünftigen Verhältnis zum Schaden.
Mit dem Grundhonorar sind im Regelfall alle Tätigkeiten bezahlt, auch spätere Rückfragen. Bei einer Abrechung nach Zeitaufwand würden oftmals nach der eigentlichen Regulierung noch Ansprüche des Sachverständigen anfallen. Das wird kompliziert und für die Versicherung vor allem teuer.

Der Sachverständige haftet für sein Gutachten. Sein Haftungsrisiko ist also ebenfalls direkt von der Schadenhöhe abhängig.

Im Übrigen ist die Schadenhöhe im Regelfall ein Maß für den Zeitaufwand, der bei der Gutachtenerstattung aufgewendet werden musste.

Für eine reine Abrechnung nach Zeitaufwand sprechen keine Argumente. Diese Abrechnung ist im Übrigen deutlich schlechter prüfbar als eine Abrechnung nach Schadenhöhe, denn die steht ja fest und kann im Gutachten nachgelesen werden.

Es gibt eine große Sachverständigenorganisation, die ihren größten Teil der Gutachten von Versicherungen bezieht. Diese Organisation rechnet mittlerweile aus einer Mischung nach Zeitaufwand und sonstigen Faktoren ab.

In diesen Rechnungen haben wir bisher weder Zeit- noch Stundenlohnausführungen gesehen.

Lassen sie sich diesbezüglich nicht mit einer Versicherung auf Diskussionen ein. Die Abrechnung nach Schadenhöhe ist allgemein anerkannt und wird von praktisch alles Versicherern akzeptiert. Lediglich die HUK Coburg macht hierbei Schwierigkeiten.

Was macht der Anwalt für mich?

Kurz gesagt: Der Anwalt setzt alle ihnen zustehenden Ansprüche durch!

Das kann letztlich keiner so gut wie ein ausgebildeter Jurist.

Mittlerweile gibt es eine Menge Fachanwälte für Verkehrsrecht und Anwälte, die schon seit langem auf diesem Gebiet arbeiten.

Eine Regulierung ohne Anwalt kann gut gehen. Die Erfahrung zeigt aber, dass sich mittlerweile die meisten Regulierungen ohne Anwalt unnötig in die Länge ziehen und meistens nur ein Teil des zustehenden Schadenersatzes gezahlt wird.

Scheuen sie sich nicht, einen Anwalt aufzusuchen. Es geht um ihr Geld. Sie schaden damit auch nicht dem Schädiger, da dieser weder strafrechtliche Konsequenzen zu erwarten hat noch mehr als die normale Hochstufung aus dem Schadenfall zu bezahlen hat.

Was macht die Werkstatt meines Vertrauens für mich?

Die Werkstatt, der sie vertrauen, repariert ihr Fahrzeug unter Bezugnahme auf das Sachverständigengutachten vollständig, fachgerecht und fachmännisch. Außerdem können sie der Reparatur vertrauen, weil ihre Werkstatt repariert hat.

Oder geben sie jedem Fremden Ihr Fahrzeug in Obhut?

Viele Versicherer werden versuchen sie in eine Werkstatt zu lotsen, die eine so genannte Partnerwerkstatt der Versicherung bzw. eine Vertrauenswerkstatt der Versicherung ist.

Wie der Name schon sagt, haben die Versicherer Vertrauen in diese Werkstatt bzw. sind deren Partner und nicht sie.

Diese Werkstätten reparieren oftmals zu deutlich günstigeren Konditionen als andere freie oder markengebundene Werkstätten. Diese Konditionen gelten aber nur für Versicherungsaufträge bzw. Reparaturen, die von den Partnerversicherern bezahlt werden müssen. Ein Abschlag von 30% ist dabei nicht unüblich. Zusätzlich kommen weitere Leistungen hinzu, die die Werkstatt übernehmen muss, sodass letztlich gegenüber der Versicherung ein Rabatt von bis zu 50% gewährt wird.

Sie sollten sich bei diesen Zahlen die Frage stellen wie man bei normaler betriebswirtschaftlicher Kalkulation solche Rabatte gewähren kann. Das geht eigentlich nur, wenn woanders Kosten eingespart werden.

Das kann nur bei den verwendeten Ersatzteilen funktionieren, wenn statt der Originalersatzteile billigere Nachbauprodukte verwendet werden, oder wenn an der Arbeitszeit gespart wird, also Reparaturen deutlich schneller durchgeführt werden. Aber schneller bedeutet in den wenigsten Fällen gleich gute Qualität.

Im Übrigen werden ihnen die Vertrauensbetriebe/Partnerwerkstätten im Regelfall von der Einholung eines Gutachtens abraten, da es hierfür oftmals eine Zusatzprämie vom Versicherer gibt und sie die Möglichkeit verlieren die ihnen zustehende Wertminderung zu realisieren.

Sollten Sie an eine solche Werkstatt geraten, seien sie kritisch und lassen sie sich nicht um Ihr Recht einer objektiven Schadenfeststellung bringen.

Wenn sie doch an eine solche Werkstatt geraten sind, sprechen sie mit Ihrem Sacherständigen, ob er die Reparaturdurchführung soweit wie möglich überprüft!

Ärger über den Reparaturumfang, die Versicherung sagt, es geht auch billiger...

Sollte die Versicherung tatsächlich nach der durchgeführten Reparatur einwenden, es wäre auch billiger gegangen und will deshalb die Versicherung nur einen Teil der Reparaturkosten abrechnen, so können sie unbesorgt sein.

Bei konkret durchgeführter Reparatur sind die Kosten von der Versicherung zu übernehmen, sofern nach den Vorgaben des Gutachtens repariert worden ist.

Sollte es während der Reparatur zu einer Ausweitung des notwendigen Reparaturumfanges kommen, sind sie in jedem Fall auf der sicheren Seite, wenn sie ein Gutachten eingeholt haben.

Der Sachverständige wird bei größeren Abweichungen eine Nachbesichtigung durchführen und das Gutachten entsprechend ergänzen. Sie sind dann gegenüber der Versicherung wieder auf der sicheren Seite, weil sie nicht einwenden kann, der Reparaturumfang sei nicht notwendig gewesen.

Sollten sich kleinere Abweichungen ergeben, beispielsweise weil etwas mehr Instandsetzungszeit als vorauskalkuliert benötigt wurde, wird der Sachverständige eine Rechnungsprüfung vornehmen und der Versicherung die Abweichung erläutern. Auch in diesem Fall sind sie auf der sicheren Seite, weil nicht sie die Erklärung für die Reparaturausweitung abgeben müssen.

Im Regelfall wird sich ihre Werkstatt direkt mit dem Sachverständigen in Verbindung setzen.

Und wenn es doch zur Klage kommt?

Dann sind sie gut beraten bereits vorher einen Anwalt mit der Regulierung beauftragt zu haben!

Selbst bei scheinbar eindeutigen Sachlagen kann es zu Problemen kommen. Entweder seitens des Versicherers oder aber gar durch den Schädiger, weil ihm einfällt, er könne vielleicht doch noch ein paar Prozente rausholen.

Hat sich ihr Anwalt mit der Regulierung bereits von Anfang an befasst, so hat er den Fall insgesamt gut im Überblick. Bekommt er den Fall erst nach mehreren Wochen oder gar Monaten zu Gesicht ist es teilweise schwer aus einer verfahrenen Situation noch alle ihnen zustehenden Schadenersatzansprüche herauszuholen.

Wenn sie ein Gutachten haben, dann können sie damit Ihren Schaden beweisen. Ein Kostenvoranschlag oder nur eine Reparaturrechnung haben keine Beweiskraft, auch wenn vielleicht das ein oder andere Bild gefertigt wurde.

Der Sachverständige kann ihrem Anwalt technische Hinweise geben, sodass Ihr Anwalt neben seinem juristischen Wissen auf das technische Wissen des Sachverständigen zurückgreifen kann, was oftmals die Durchsetzung der Ansprüche erst möglich macht.

Fazit

Lassen sie sich die Schadenregulierung nicht vom regulierungspflichtigen Versicherer aus der Hand nehmen, sondern bestimmen sie selbst wer für ihre Interessen eintreten soll.

Die Versicherer wollen sparen und das deckt sich nicht mit dem Auszahlen von Schadenersatzbeträgen.

Lassen sie sich vorab durch einen Anwalt oder den Sachverständigen beraten und entscheiden sie dann.

Rufen sie uns bei Fragen unverbindlich an.

Denn nur wenn ihr Schaden vollständig reguliert wird, können sie darauf vertrauen keine finanziellen Einbußen hinnehmen zu müssen.


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